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Ein Gedanke

06.08.2014

Wir überleben nicht ohne das Rudel. Das war früher auch so. Doch heute? Wir hören die richtige Musik, fahren das richtige Auto, ziehen die Klamotten an und umgeben uns mit den Menschen, die ‚in‘ sind. Damit stehlen wir die Aufmerksamkeit anderer, und geben sie uns als Bedeutsamkeit. Wir werden akzeptiert, was nur bedeutet, wir fallen nicht unangenehm auf und bekommen keinen Ärger und halten das auch noch für gemocht oder gar geliebt werden. Wir warten dann, bis unser Stück der Jagdbeute uns zugeteilt wird und nennen es Sicherheit, ‚unser Leben‘, und merken nicht, wie wenig authentisch wir dabei sind, wie wenig ‚richtig‘ das ist. Wir sind fremdgesteuert und wissen nicht mal, wer wir selbst sind.
(Maurice Decmont)

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